Ziellos bedeutet nicht Orientierungslos

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Der Gesellschaft wird die Priorität von Zielen immer wieder gepredigt und doch erreichen nur die wenigsten ihre Ziele, denn ihnen fehlt das notwendige Fundament. Das Fundament bildet die Bestimmung, der Wunsch unserer inneren Stimme; die Vision, wie das größte Ideal des Menschen, Entfaltung der Persönlichkeit, zur Geltung gelangt.

 

Gegen den Realismus

Ziele entspringen dem Realismus. Menschen neigen dazu, sich Ziele nicht allzu hoch zusetzen, damit sie diese auch erreichen können. Doch Realismus umschlingt unsere Leidenschaft und hindert sie an ihrer Entfaltung. Emotionen werden durch Träumerei geweckt, doch diese haben beim Planen von Zielen keinen Platz. Doch Leidenschaft ist unser wahrer Motivator, Leidenschaft gibt uns in Zeiten des Zweifels und der Kritik die notwendige Kraft, um mit geschärftem Weitblick zu erkennen, dass solche Momente zur Erfüllung dazugehören. Eine Vision, die auf Leidenschaft fußt, ist ein gegenwärtiges Erlebnis und – nicht wie ein Ziel – ein reiner Gedanke der Zukunft. Eine Vision lebt von ihren Emotionen. Die Tatsache, dass der bloße Gedanke an einer Vision unser Herz erfüllt, zeigt, dass es ein gegenwärtiges Erleben ist.

 

Vision ist das Ziel deines Unterbewusstseins

Ziele entspringen, meist bis ins Detail durchdacht, in unserem Bewusstsein. Doch unser Bewusstsein ist verbunden mit dem Sichtbaren und findet auch nur dort seine Orientierung. Deshalb fehlt einem Ziel die notwendige Weitsicht und emotionale Tiefe. Eine Vision entspringt aus unserem Herzen, unserem Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein ist Teil des Unendlichen, Teil des Universums. Es ist die Quelle der Macht. Es ist die Kammer der Schöpfung und alles, was langgenug im Unterbewusstsein verankert ist, wird sich in der physischen Welt manifestieren. Wir können nur zu unserem wahren Potenzial finden, wenn wir akzeptieren, dass wir Teil des Universums sind und den Anspruch erheben, über unsere selbstgesetzten Grenzen zu wachsen. Der Durchbruch gelangt nur denjenigen, die bereit sind, nach den Sternen zu greifen.

 

Sei unrealistisch

Visionen leben im Einklang mit dem Universum und seinem einzigen Gesetz, das Gesetz des Wachstums. Eine Vision muss zwingend zur Selbstentfaltung führen und dem Ganzen zum Wachstum verhelfen. Selbstsüchtige Visionen, die nur auf materiellem Besitz in der äußeren Welt gründen, sind schon im Kern zum Scheitern verurteilt, denn jedes Individuum ist Teil des Universums und Schöpfer, so würde man nur gegen seine wahre Natur arbeiten. Leidenschaft und der Pfad der eigenen Bestimmung bringen Reichtum, Liebe und Gesundheit, denn das Universum strahlt im Überfluss.

Nehme Dir also Deinen größten Traum völliger Selbstentfaltung und schreibe es auf eine Karte. Es kann helfen, wenn Du Dir vorstellst, was Du über Dich selbst gerne bei Wikipedia lesen würdest. Für welche Ideale steht dein Name? Was willst Du an der Welt verändern? Was willst Du der Menschheit geben? Ein kurzer Absatz von zwei bis drei Sätzen ist ausreichend, es sollte in Dir ein Gefühl von Liebe und Freude, reinster Euphorie, erzeugen. Trage diese Karte immer bei Dir und lese Dir deine Vision mehrmals am Tag vor, schließe Deine Augen und visualisiere, als ob Deine Vision gegenwärtig ist. Es wird Teil deines Unterbewusstseins und – dies ist das Gesetz der Anziehung – wird es sich in der physischen Welt verwirklichen.

 

Es braucht keinen Weg

Der Weg ist das Ziel. Eine gern genutzte Floskel unserer Gesellschaft, doch in Wahrheit ist es nur ein Eingeständnis zur Selbstverleugnung. Die Menschen wünschen sich nicht den Weg, sondern die Erfüllung ihrer Ziele. Eine Vision ist ein Gefühl, es ist immer Existent, es ist allgegenwärtig und kennt keinen vorgeschriebenen Weg. Das Unterbewusstsein sucht nach Wegen und es obliegt dem Einzelnen, durch die Macht seiner Intuition, den Weg wahrzunehmen, aber auch zur rechten Zeit den Kurs zu wechseln. Sofern man auf dem Weg seiner Bestimmung geht, gibt es keinen Endpunkt, kein Ziel, sondern man lebt im Einklang mit seinem Ich. Man lebt in völliger Harmonie. Rückwirkend lassen sich Ziele ableiten, doch in Wahrheit waren Sie nur Teil der eigenen Mission.

 

Abschließende Worte

Viele Menschen scheitern am Erreichen ihrer Ziele und an der Anwendung des Gesetzes der Anziehung, weil sie weiterhin ihre Augen auf die äußere materialistische Welt richten, die nur ein Produkt unserer schöpferischen Fähigkeit ist. Ebenjene Fähigkeit entstammt aus unserem Inneren. Wir doktern an der Wirkung und erkennen nicht deren Ursache. Eine Vision entspringt aus dem Herzen, es formt die Ursache, es fußt nicht auf Materialismus, sondern auf der persönlichen Entfaltung. Eine Vision bedeutet Wachstum. Wächst das Universum, so wächst auch jedes Lebewesen.

 

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