Kann man seine Gefühle lenken?

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Um das Gesetz der Anziehung nutzen zu können, musst du wissen wie du deine Gefühle beeinflussen kannst. Damit sich deine Wünsche erfüllen können, musst du dich schon jetzt so fühlen, als ob sich dein Wunsch bereits erfüllt hätte, denn nur dann bist du auf der richtigen Frequenz. Du schwingst in der Frequenz des Empfangens!

 

Alte Muster

Vielen fällt es jedoch schwer ihre Gefühle zu ändern. Bestimmt warst auch du schon einmal in einer Situation, in der du negative Gefühle hattest und sie loswerden wolltest, aber es nicht geschafft hast. Das liegt daran, dass die meisten Menschen versuchen von einen negativen Gefühl sofort zum absoluten Gegenteil zu springen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:
Dir flattert eine unerwartete und ziemlich hohe Rechnung ins Haus, eine Nachzahlung der Wohnnebenkosten mit der du überhaupt nicht gerechnet hast. Jetzt empfindest du wahrscheinlich Angst und Frust, vielleicht auch Wut und Panik. Da du dich mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigst, weißt du aber auch, dass dir solche Gefühle nicht weiterhelfen und nun möchtest du von deiner Position der Angst wechseln in einen Zustand von Glück und Zufriedenheit. Das kann nicht funktionieren.

 

Gedanken erzeugen Gefühle

Deine Gedanken sind es die deine Gefühle erzeugen. Gefühle sind die erste Manifestation deines Wunsches. Deshalb musst du deine Gedanken ändern, um deine Gefühle zu ändern. Wenn du allerdings erst einmal in einer Situation bist, die starke negative Gefühle hervorruft, dann liegt das daran, dass diese Gedanken schon einiges an Schwungkraft haben. Es handelt sich um Gedanken, die du so oder so ähnlich schon lange eingeübt hast und dein Leben lang immer wieder praktizierst. Wenn dir, wie in unserem Beispiel, die unerwartete Rechnung sofort Angst und Panik bereitet, hast du wahrscheinlich schon dein Leben lang negative Gedanken und ein Gefühl des Mangels in Bezug auf Geld und Einkommen.

 

Kleine Schritte statt großer Sprünge

Aus dieser starken Schwungkraft heraus kannst du nicht sofort die Richtung um 180 Grad ändern. Stattdessen mache kleine Schritte. Denke zunächst neutrale Gedanken. Das könnten zum Beispiel Gedanken an Natur, Pflanzen, Tiere sein. Oder auch ganz andere Dinge. Es ist nicht schwer, schau dich einfach um, finde etwas neues auf das du deinen Fokus richtest.

Wenn du dich dann schon ein Stück von deiner Angst wegbewegt hast, kannst du anfangen positiver zu denken. Aber geh nicht gleich soweit dir selbst zu sagen „Diese Rechnung ist gut für mich, ich liebe diese Rechnung.“ Das würde wahrscheinlich immer noch spürbaren inneren Widerstand in dir erzeugen. (Wenn es keinen inneren Widerstand erzeugt, dann ist das natürlich eine wunderbare Art zu denken!) Bewege dich stufenweise. Denke zum Beispiel daran, dass du ein festes Einkommen hast; dass du bis jetzt noch immer alle Rechnungen bezahlt hast; dass du vielleicht schon einmal eine größere Summe bezahlen musstest und das auch geschafft hast; und so weiter. Gehe so Schritt für Schritt von deiner Angst weg und nähere dich Harmonie und Wohlbefinden.

Du wirst sehen, es ist nicht sehr schwer und wenn du erst einmal wieder auf der Frequenz von Glück und Zufriedenheit bist, bist du im Empfangsmodus und kannst neue Lösungen außerhalb deines bisherigen Denkmusters empfangen, denn du weißt ja: Frage und es wird dir gegeben.

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